20 Fragen zu Botox

von | Feb 8, 2021 | Botox

Was bedeutet der Begriff Botox?

Bei Botox handelt es sich um einen geschützten Markennamen der Herstellerfirma Allergan. Weltweit bekannt wird der Begriff als Synonym für Präparate mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin verwendet. Als gängige Abkürzung hat diese Bezeichnung längst Eingang gefunden, auch und gerade im Bereich ästhetische Medizin.

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Was ist Botox?

Botulinumtoxin Typ A ist ein natürlich vorkommendes Bakterienprotein. Als eines der weltweit bekanntesten Nervengifte wird Botulinumtoxin aus dem Bakterium Clostridium Botulinum gewonnen. Von Typ A bis G – die Wissenschaft unterscheidet sieben Subtypen mit pharmakologischen, biochemischen und immunologischen Eigenschaften.

 

Wer gilt als Entdecker des Botulinumtoxins?

Es war bereits 1820, als der Landarzt Justinus Kerner die Wirkungsweise von Botulinumtoxin entdeckte und erforschte. Durch Lebensmittelvergiftungen, die eine Lähmung bestimmter Muskelgruppen verursachten, gab Kerner dem Bakterienprotein den Namen „Wurstgift“ – eine Zusammensetzung aus den lateinischen Begriffen „Botulus“ für Wurst und „Toxin“ für Gift.

 

Ist Botox gefährlich für den Körper?

„Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ Das wusste der berühmte Arzt und Forscher Paracelsus schon im 16. Jahrhundert. Botox als Wirkstoff in der ästhetischen Medizin wird in einer Menge eingesetzt, die die gewünschten Effekte hervorruft, aber ungefährlich für den menschlichen Organismus ist. Als Arzneimittel findet Botox bereits seit Anfang der 1980er Jahre erfolgreich Verwendung im sensiblen Bereich der Medizin.

 

Wie wirkt Botox?

Der Wirkstoff Botulinum ist ein Hemmer des Botenstoffes für Muskelkontraktionen. Abhängig von der Dosis und der Häufigkeit der Behandlung wird ein Grad an Muskelentspannung erreicht, der Falten sichtbar reduziert. Nicht allzu tiefe Falten können mit der fachgerecht gesetzten Gabe von Botox sogar vollständig beseitigt werden.

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Welche Anwendungsgebiete gibt es für Botox?

Botox steht seit Jahrzehnten als bekannter Begriff für die Bereiche Faltenbehandlung in der ästhetischen Medizin. Weniger bekannt ist, dass der Wirkstoff auch in anderen medizinischen Bereichen zum Einsatz kommt. Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) zählt ebenso dazu, wie Migräne, Schielen und die Behandlung von Spastiken nach einem Schlaganfall.

 

Wer darf in Deutschland Behandlungen mit Botox vornehmen?

Das Unterspritzen mit Botulinumtoxin fällt unter die erlaubnispflichtige Ausübung von Heilkunde. In Deutschland ist diese Form der Behandlung approbierten Ärzten vorbehalten. Eine Spezialisierung auf den Bereich ästhetische Medizin weist auf medizinische Fachkenntnisse hin, die für ein risikoarmes Einsetzen von Botox unabdingbar sind.

 

Für welche Art von Falten eignet sich Botox als Behandlung?

Im Gegensatz zu orthostatischen Falten, die mit dem altersbedingten Verlust der Hautelastizität einhergehen, eignet sich der Wirkstoff Botox vor allem zur Behandlung der sogenannten mimischen Falten. Wiederkehrende Mimik, wie das Zusammenziehen der Augenbrauen ist ursächlich für diese Form, die sich mit Botox sehr gut behandeln lässt. Die Reizübertragung vom Nerv zum Muskel wird unterbunden, das betreffende Hautareal sanft geglättet.

 

Wie läuft eine Botox-Behandlung ab?

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihrer Ärztin wird der Behandlungsablauf abgestimmt und festgelegt. Bei der Behandlung wird der entsprechende Teil sorgfältig desinfiziert und anschließend das Botox mit einer feinen Kanüle injiziert. Je nach zu behandelndes Areal beträgt die Behandlungsdauer ca. 10 bis 20 Minuten.

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Wann sieht man erste Resultate nach einer Botox-Behandlung?

In den allermeisten Fällen können Sie mit einem deutlich sichtbaren Effekt im Rahmen von 48 bis 72 Stunden rechnen. Die maximale Wirkungsdauer wird nach etwa ein bis zwei Wochen erreicht. Es empfiehlt sich daher bei besonderen Anlässen, an denen ein jugendlich-frisches Aussehen gewünscht wird, rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren.

 

Wie lange hält der Effekt der Behandlung mit Botox an?

Bei Botulinumtoxin handelt es sich um einen organischen Stoff, der vom Körper auf natürliche Weise wieder abgebaut wird. Das bedeutet, dass die Wirkung nur begrenzt anhält. In der Regel sind die glättende Effekte für vier bis sechs Monate deutlich sichtbar, die Behandlung kann aber auf Wunsch problemlos wiederholt werden.

 

Was muss nach der Behandlung mit Botox beachtet werden?

Eine Behandlung mit Botulinumtoxin durch einen erfahrenen Arzt zählt zu den nichtinvasiven Eingriffen. Trotzdem sollte für mindestens 24 Stunden auf den Genuss von größeren Alkoholmengen verzichtet werden und kein Sport betrieben werden. Auch Gesichtsmassagen oder übertriebenes Drücken der behandelten Bereiche sollten Sie für einen Zeitraum von ca. einer Woche vermeiden.

 

Darf man sich nach einer Behandlung mit Botox schminken?

Das Schminken im Gesichts- und Halsbereich ist immer mit einem leichten Druck verbunden. Zur Sicherheit sollten Sie daher das behandelte Areal nicht zusätzlich belasten und keine Kosmetika aufbringen. Keine Angst, diese Einschränkung gilt in der Regel nur für etwa drei Stunden nach der Injektion. Trotzdem sollten Sie danach auch beim Abschminken für kurze Zeit etwas vorsichtiger sein.

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Kann man sich nach der Behandlung mit Botox hinlegen?

Diese häufig gestellte Frage ist ganz einfach zu beantworten. Der Wirkstoff Botulinumtoxin sollte im Muskel verbleiben, um sich unmittelbar nach der Behandlung nicht unerwünscht im Körper zu verteilen. Deshalb gilt auch für das Hinlegen die Empfehlung eine kurze Karenzzeit von drei Stunden einzuhalten, am besten mit aufrecht gehaltenem Kopf.

 

Kann man Behandlungsspuren nach der Behandlung mit Botox sehen?

Der Wirkstoff Botulinumtoxin wird mit feinen Kanülen unter die Haut injiziert. Eine leichte Rötung oder Schwellung im betreffenden Bereich klingt in der Regel nach einigen Stunden wieder ab. In seltenen Fällen treten auch leichte Blutergüsse (Hämatome) auf. Die Patienten können im Anschluss an die Behandlung sofort wieder unter Menschen gehen, es empfiehlt sich jedoch für den Tag der Behandlung keine wichtigen Termine anzusetzen.

 

Wie kann die Effektivität einer Behandlung mit Botox gesteigert werden?

Durch den Abbau im Körper lässt die Wirkungsdauer von Botox nach etwa einem halben Jahr sichtbar nach. Bei einer Wiederholung der Behandlung in regelmäßigen Abständen, lässt sich aber leicht ein dauerhaftes Resultat erzielen. Auch die Wirkung der einzelnen Anwendungen lässt sich durch mehrmalige Behandlungen erhöhen.

 

Sind Nebenwirkungen von Botox bekannt?

Solange die Behandlung mit Botox von einem erfahrenen Arzt vorgenommen wird, ist das Risiko von Nebenwirkungen allgemein als gering einzustufen. Der Eingriff ist gut verträglich, kleinere Hautirritationen, wie Rötungen oder Schwellungen verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit. Schwerwiegendere Komplikationen wie vorrübergehende Lähmungen sind meist Folge einer falschen Dosierung und treten bei Behandlung durch einen erfahrenen Arzt praktisch nicht auf.

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Gibt es Ausschlusskriterien für eine Behandlung mit Botox?

Generell gilt: Bei Schwangerschaft und während der Stillzeit werden grundsätzlich keine Behandlungen durchgeführt, die einer medizinischen Indikation unterliegen. Auch bei minderjährigen Personen wird der erfahrene Arzt die Behandlung mit Botulinumtoxin ablehnen. Weitere Kontraindikationen sind Muskelschwäche und bekannte Unverträglichkeiten auf Botulinumtoxin. Ein Gespräch mit der Fachärztin gibt hier Aufschluss über mögliche Risiken.

 

Ist das Gesicht nach einer Botox-Behandlung maskenhaft?

Wer hat sie noch nicht gesehen, die Hollywoodprominenz mit den unnatürlich wirkenden Gesichtern? Grundsätzlich gilt: Es kommt immer auf die Menge des verwendeten Wirkstoffes an, ob ein natürliches Ergebnis erzielt wird. Kein seriöser Arzt wird hier überdosiert behandeln, das Ergebnis einer gezielten Behandlung mit Botox sollte harmonisch und stilvoll wirken.

 

Wann sollte mit einer Botox-Behandlung begonnen werden?

Das hängt ganz vom individuell verschiedenen Bild der Ästhetik ab. Viele Patienten beginnen eine Behandlung mit Botox, wenn sie in den Dreißigern sind. Das perfekte Alter für den Start einer Faltenunterspritzung gibt es nicht, auch weil die Wünsche unterschiedlich sind. Manche wünschen sich die Reduzierung oder Beseitigung bereits bestehender Falten, andere setzen auf Vermeidung und wollen, dass erst gar keine Falten entstehen.

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