Photoaging bezeichnet die durch UV-Strahlung ausgelöste vorzeitige Hautalterung, die sich durch Faltenbildung, Pigmentflecken, Rauheit und Elastizitätsverlust äußert. Diese lichtbedingte Alterung entsteht durch wiederholte Sonnenexposition über Jahre hinweg und ist eine der Hauptursachen für sichtbare Hautalterungszeichen im Gesicht. Patienten können durch präventive Maßnahmen und gezielte Behandlungen dieser natürlich erworbenen Hautalterung wirkungsvoll entgegenwirken.

Die Wirkungsweise beruht darauf, dass UV-Strahlung tief in die Hautschichten eindringt und dort Kollagenfasern abbaut sowie freie Radikale erzeugt. Diese Radikale verursachen oxidativen Stress und beschädigen das elastische Fasernetzwerk der Haut. Mit der Zeit verliert die Haut ihre Spannkraft und Feuchtigkeit, es entstehen tiefe Falten und die Hautalterung wird sichtbar beschleunigt. Dieser Prozess ist jedoch nicht irreversibel, wenn rechtzeitig interveniert wird.

Durch moderne Verfahren wie Lasertherapie, Antioxidantienbehandlungen und Kollagenstimulation können geschädigte Hautstrukturen erneuert werden. Patientinnen und Patienten lernen, wie sie durch Sonnenschutz weitere Schäden verhindern, während bestehende Lichtschäden schrittweise reduziert werden und die Haut wieder Elastizität und Strahlkraft gewinnt.